Das Maus-Spiel beim Poker

Ein Artikel aus der Rubrik Glücksspiele.

Das sogenannte “Maus”-Spiel beim Poker ist eine Abart des Visum-Spieles. In diesem Falle legt der Spieler, der die Vorhand hat, nicht sein Visum offen in den Pot, sondern er hält eine, den übrigen Spielern unbekannte Anzahl von Jetons in der geschlossenen Hand und erklärt: “Ich gebe eine Maus!”. Die übrigen Spieler erklären nun – natürlich vor dem Teilen – der Reihe nach, ob sie “in” sind, d. h. ob sie mitspielen wollen. Genau wie beim gewöhnlichen Visum-Spiel ist es möglich, die “Maus”, also den unbekannten Visum-Betrag, zu überstraddeln.

Es empfiehlt sich, die Maximalhöhe der “Maus” im vorhinein zu limitieren, damit das Spiel nicht unverhältnismäßig in die Höhe getrieben wird. Haben alle Spieler erklärt, ob sie “in” oder “out” sind, dann zeigt der Maus-Geber den Betrag, den er in der Hand gehalten hat, und jene Spieler, die sich “in” erklärt haben, müssen nun den doppelten Betrag der “Maus” einzahlen. Selbstverständlich auch der “Maus”-Geber.

Das Spiel wird dann genau nach den Regeln des Visum-Spieles durchgeführt.

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