Dominospiel

Ein Artikel aus der Rubrik Geschicklichkeitsspiele.

Ein Dominospiel besteht aus 28 Steinen, auf denen in geteilten Feldern je 0-6 Augen angebracht sind. Die Steine müssen auf der Rückseite durchaus gleichmäßig verfertigt sein und dürfen keinerlei Kennzeichen tragen.

Man legt sie vor Beginn jedes Spieles auf die Gesichtsseite und rührt sie mit beiden Händen durcheinander (wobei alle Spieler sich beteiligen dürfen).

Beim einfachen Domino werden die Steine sämtlich verteilt, soweit sie unter den Mitspielern teilbar sind. Unteilbare Reste bleiben als Stock liegen; die darauf befindlichen Augen werden dem Verlierer mit angerechnet, sofern er sie nicht noch anlegen kann.

Wer den Nullstein besitzt, beginnt. Liegt er im Stock, so beginnt der Spieler, der den niedrigsten Doppelstein besitzt. 1:1, 2:2 usw.

Es müssen stets Steine mit gleichen Halbfeldern angesetzt werden. Also 1 an 1, 5 an 5 usw., und zwar zu beiden Seiten des Grundsteins (Ansatzstein). Jeder Spieler kann hintereinander so viele Steine ansetzen, wie er passend besitzt, erst, wenn er “fertig” meldet, beginnt der folgende Spieler.

Wer, wenn er am Spiel ist, keinen passenden Stein besitzt, muß einen Stein aus dem Stock kaufen. Wer zuletzt nicht mehr ansetzen kann, bekommt die überbehaltenen Augen (auch der Steine im Stock) angeschrieben. Sobald ein Spieler 50 Punkte notiert erhielt, ist die Partie beendet; er hat dann entweder eine vorher vereinbarte Summe an die anderen zu bezahlen, oder soviel Cent (Marken), wie sie weniger Punkte haben. Man kann auch die Differenz gegeneinander aufrechnen, indem man die sämtlichen Punkte zusammenrechnet und durch die Zahl der Mitspieler teilt. Wer weniger Augen (Punkte) erhielt als die ermittelte Durchschnittszahl, bekommt die Differenz, wer mehr erhielt, hat sie zu bezahlen.

Beispiel: Es erhielten Punkte: A. 34, B. 10, C. 7, D. 53. Gesamtzahl der Punkte 104. Durchschnitt der vier Mitspieler 26. Mithin erhält B. 16, C. 19 Cent, während A. 8 und D. 27 Cent zu zahlen haben.

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