Douzaine

Ein Artikel aus der Rubrik Glücksspiele.

Das Douzaine-System ist ein Roulette-System, welches sowohl auf Dutzende als auch auf Kolonnen gespielt werden kann. Es stützt sich auf das Gesetz des Equilibre, das heißt, es rechnet damit, daß genau wie bei den einfachen Chancen, sich die Dutzende und Kolonnen in einem gewissen Zeitraum ausgleichen müssen. Die nachfolgende Erklärung des Systems und die dazu gehörige Tabelle, in die der Spieler während des Spieles seine Eintragungen zu machen hat, zeigen genau die vorgeschriebene Marche und die Höhe der zu machenden Einsätze. Keineswegs soll aber damit das System als unfehlbar dargestellt werden. Wir warten zunächst die ersten vier Coups ab.

Douzaine

1. Coup: Nummer 17.
Wir tragen in die Kolonne für das II. Dutzend die Zahl 1 ein, um zu markieren, daß das II. Dutzend einmal erschienen ist.

2. Coup: Nummer 20.
In die Kolonne für das II. Dutzend wird nun die Zahl 2 eingetragen, weil das II. Dutzend zum zweitenmal erschienen ist.

3. Coup: Nummer 5.
In die Kolonne I. Dutzend wird die Zahl 1 eingetragen, da das I. Dutzend einmal erschienen ist.

4. Coup: Nummer 14.
In die Kolonne II. Dutzend wird die Zahl 3 eingetragen.

Bis jetzt ist also das I. Dutzend einmal, das II. Dutzend dreimal, das III. Dutzend noch nicht erschienen. Nun beginnen wir zu spielen und setzen, da wir auf den Ausgleich hoffen, auf die beiden Dutzende, die bisher zurückgeblieben sind, und zwar: auf das I. Dutzend (einmal) zwei Einheiten, auf das III. Dutzend (Null mal) drei Einheiten. Das Verhältnis der beiden Sätze entspricht der Differenz zwischen dem meisterschienenen und den zurückgebliebenen Dutzenden.

5. Coup: Nummer 18:
In die Kolonne II. Dutzend wird die Zahl 4 eingetragen, in die Verlust-Kolonne der Betrag von 5 verlorenen Einheiten.
Wir setzen drei Einheiten auf das I. Dutzend und vier Einheiten auf das III. Dutzend.

6. Coup: Nummer 9.
In die Kolonne I. Dutzend tragen wir die Zahl 2 ein. Auf das I. Dutzend haben wir diesmal 6 Einheiten gewonnen, auf das III. Dutzend 4 Einheiten verloren. In der Gewinn-Kolonne sind daher 2 gewonnene Einheiten einzutragen.
Wir setzen zwei Einheiten auf das I. Dutzend, vier Einheiten auf das III. Dutzend.

7. Coup: Nummer 33.
Endlich ist also das III. Dutzend gekommen und wir tragen in die Kolonne III. Dutzend die Zahl 1 ein. In der Gewinn-Kolonne notieren wir die Differenz von 8 gewonnenen (III. Dutzend) und 2 verlorenen (I. Dutzend) Einheiten, somit 6 Einheiten.
Wir setzen zwei Einheiten auf das I. Dutzend und drei Einheiten auf das III. Dutzend.

8. Coup: Nummer 18.
In der Kolonne II. Dutzend vermerken wir die Zahl 5, in der Verlust-Kolonne 5 Einheiten.
Wir setzen eine Einheit auf das I. Dutzend und drei Einheiten auf das III. Dutzend.

9. Coup: Nummer 28.
In die Kolonne III. Dutzend tragen wir die Zahl 2 ein, in die Gewinn-Kolonne die Differenz zwischen 6 gewonnenen Einheiten (III. Dutzend) und 1 verlorenen Einheit (I. Dutzend), also 5.

Die bisherigen Erläuterungen dürften genügen, um den weiteren Verlauf des Spieles an Hand der Tabelle verstehen zu können und dem Leser klar zu machen, welche Chancen zu wählen sind und wie hoch die Einsätze jeweils sein müssen. Die Tabelle, die bis zum 16. Coup geführt ist, schließt mit einem Gewinn-Saldo von sechs Einheiten ab. Ein recht günstiges Resultat bei einem relativ geringen Kapitalsaufwand. Das Douzaine-System ist also zweifelslos gut durchdacht und Gewinn versprechend, immer vorausgesetzt, daß einem das Glück hold ist. Aber wehe dem Spieler, der bei diesem verlockenden System in eine Pechsträhne gerät; sein Betriebskapital wird bald zusammenschmelzen wie Schnee in der Sonne.

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