Kreuzdomino

Ein Artikel aus der Rubrik Geschicklichkeitsspiele.

Beim Kreuzdomino ist die Verteilung der Steine wie beim Kardinaldomino. Der Besitzer des höchsten Doppelsteines beginnt. Im weiteren Verlauf hat dann stets derjenige Vorhand, der im letzten Spiel die meisten Punkte erhielt. Er kann mit irgendeinem beliebigen Doppelstein beginnen (am vorteilhaftesten mit dem, von dem er die meisten Ansatzsteine hat). Hat er keinen Doppelstein, so beginnt der Folgende mit einem Doppelstein das Spiel. Sollten alle Doppelsteine im Stock liegen, so muß gleich “gekauft” werden, niemals aber mehr als zwei Steine je Spieler je Runde.

An den Doppelstein müssen zuerst an allen vier Seiten Steine mit gleichen Augen angebaut werden, so daß zunächst ein Kreuz entsteht. Erst dann darf mit Steinen, die an die vier Anbaustellen passen (bei diesem Spiel Halbfelder mit gleicher Augenzahl), fortgebaut werden, bis keiner mehr einen passenden Stein besitzt.

Die Verrechnung ist dieselbe wie beim Kardinaldomino, nur zählt hier der Nullstein, wenn er allein bei einem Spieler überbleibt, 10 Punkte.

Kreuzdomino

Obige Partie wurde von vier Personen gespielt, sie verlief mustergültig. Einer der Spieler besaß viele Steine mit vier Augen, die er an sämtliche Anbaustellen baute. 4:4 behielt er als letzten Stein (nur richtig in diesem Fall). In Händen der drei anderen blieben, da sämtliche Kaufsteine aufgenommen werden mußten, 60 Augen.

Die mit X versehenen vier Steine um den Ansatzstein 6:6 waren zunächst anzusetzen, ehe an einem Ende weiter angebaut werden durfte.

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