Progressionsspiel

Ein Artikel aus der Rubrik Glücksspiele.

Das Progressionsspiel kann auf alle Chancen beim Roulette angewendet werden. Unter Progression versteht man das Verdoppeln, resp. das Erhöhen des Einsatzes beim Verlust. Progression-Systeme sind eine beliebte Möglichkeiten, den kurvenmäßigen Verlauf des Roulette-Spieles in Richtung des Gewinnens zu drängen. Progressionsspiele haben aber, außer zahlreichen Vorteilen, den Nachteil eines relativ schnellen Erreichens des Maximalsatzes. Dieser Nachteil tritt ganz besonders bei den Progressionsspielen auf einfache Chancen zutage. Da die Gewinnauszahlung der einfachen Chancen nur das Doppelte des Satzes beträgt, erfordert dieses Spiel auch die einfache, aber crescendo wirkende Progression nach dem Schema: 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64 usw. Der elfte Satz erreicht dabei schon das Maximum. Ganz abgesehen davon, daß ein solches Spiel immer nur das Verlorene zurück und den ersten Satz als Gewinn bringt, ist eine optimale Ausnutzung des verfügbaren Spielkapitals niemals möglich.

Von der längeren Progression auf einfache Chancen ist also abzuraten.

Günstiger dagegen ist die Progression auf das Dutzend, die Kolonne, die Transversale simple, die Transversale pleine und das Carre.

Bei der Progression auf Dutzend oder Kolonne wird im Gewinnfalle dreifaches Geld gezahlt. Die Erfahrung lehrt, daß ein Überschreiten der zehnmaligen Progression nicht ratsam ist. Bei einem Verlust des ganzen Progresionssatzes ist die Progression von vorn zu beginnen. Wird dieses Progressionsspiel mit höheren Einheiten gespielt, so ist es ratsam, sich vom 4. Satze an mit 0,4 Progressionseinheiten auf Zero abzudecken. Erscheint Zero, so ist dann wohl der gesamte Dutzendsatz verloren, dafür erhält der Spieler jedoch 35faches Geld auf Zero.

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