Roulette-Kasse

Ein Artikel aus der Rubrik Glücksspiele.

Zwischen Roulette-Maschine und Roulette-Tableau steht die Roulette-Kasse. Bei Doppeltischen also zwei Roulette-Kassen. Es sind Kästen, in denen nach Werten geordnet Jetons liegen, griffbereit für den Croupier zur Auszahlung der Gewinne. Zwischen den Spielen ordnet der Croupier auch die Gewinne der Bank darin ein. Dieses Spielkapital kann, wenn große Gewinne ausgezahlt werden, auch einmal ausgehen. Sobald dies droht, wird die Kasse stillschweigend aufgefüllt, ohne daß das Spiel unterbrochen wird. In Monte Carlo wurde früher ein Tisch, dessen Kasse leer war, für eine halbe Stunde stillgelegt und mit einem schwarzen Tuch bedeckt. Von diesem selten geübten und längst vergessenen Brauch stammt wohl die Annahme, man könne die Bank sprengen. Das ist praktisch unmöglich. Dafür sorgt das Maximum, der höchstzulässige Einsatz auf jeder Chance (siehe Chancen beim Roulette). Ließe z. B. ein Spieler auf Rot eine Million bei Gewinn stehen, so ständen bei Gewinn 2 Millionen auf Rot. Käme Rot zum zweitenmal, was nicht selten ist, so könnte der Spieler bei Gewinn 4 Millionen einkassieren.

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