Stichzahl-Domino

Ein Artikel aus der Rubrik Geschicklichkeitsspiele.

Beim Stichzahl-Domino werden alle 28 Steine verteilt. Geht die Zahl nicht auf, so bleibt der unteilbare Rest als Kaufsteine liegen. Es beginnt der höchste “Doppelstein”, an den (rechtsherum) die Mitglieder ansetzen. Alle Augen werden zugezählt; wer die Zahl 101 erreicht, bekommt den Einsatz (je Mitspieler 10 Cent); wer sie überschreitet, muß 10 Cent zusetzen, worauf das Spiel neu beginnt (wobei er Vorhand hat). Hat jemand dicht vor dem Ziel keinen passenden Stein, so muß er aus dem Stock (für 5 Cent) einen Stein kaufen; braucht es jedoch nicht, wenn bereits die Zahl 98 erreicht ist. Das Kaufgeld kommt mit zum Einsatz. – Es muß natürlich das Bestreben jedes Spielers sein, seine kleinen Steine (geringe Augenzahl) bis zur Entscheidung aufzuheben. Hat man mehrere, so hebt man auch einen größeren auf, um den Endspurt zu formieren, z. B. das Feld von 88 gleich auf 100 zu bringen.

Man kann dieses Spiel auch variieren und eine andere Stichzahl (etwa 151) bestimmen oder Preise auf mehrere Stichzahlen festsetzen, z. B. 51, 101, 151, die man natürlich dann im Gewinn steigend bewerten muß. Bei letzterer Einteilung darf nur vor dem Endziel (151) ein Stein gekauft werden. Jeder Spieler, der ein Ziel überschreiten muß, hat 10 Cent in die Kasse einzuzahlen. Die Augen der Felder spielen bei diesem Spiel keine Rolle, man setzt nach Belieben an, und zwar zuerst die Steine mit hoher Augenzahl.

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