Zahlenanordnung beim Roulette

Ein Artikel aus der Rubrik Glücksspiele.

Wie ist die Zahlenanordnung beim Roulette? Es gibt beim Roulette siebenunddreißig Zahlen, nämlich 0 bis 36. Davon sind achtzehn rot, neunzehn schwarz. Auf dem Roulette wechselt immer ein schwarzes Feld mit einem roten ab. Nur einmal liegen zwei schwarze Felder – nämlich 26 und 0 – nebeneinander, weil es ja siebenunddreißig Felder sind.

Roulette Zahlenanordnung

Roulette Zahlenanordnung


Man sollte sich merken, dass eine Zahl nicht nur als Zahl Gewinn bringt, sondern auch den Gewinn der Nebenfelder – der einfachen Felder (einfache Chancen) – bestimmt. Kommt also eine rote Zahl, dann hat Rot gewonnen, bei einer schwarzen Zahl Schwarz; ist die Zahl ungerade, gewinnt Impair; ist die Zahl gerade: Pair. Bei Manque gewinnen alle Zahlen unter achtzehn, bei Passe alle Zahlen über achtzehn bis sechsunddreißig.

Man mag nun versucht sein, anzunehmen, dass, wie die schwarzen und roten Felder auf der Roulettescheibe miteinander abwechseln, es mit den geraden und ungeraden Zahlen auch so wäre. Das ist auch so, aber nicht einzeln, sondern paarweise; zwei gerade mit zwei ungeraden. Aber nicht durchgehend; dreizehn Paare – beginnend oben rechts mit 15:19 – die Null (Zero) möge, da ohne Farbwert, außer Betracht bleiben. Es verbleiben zehn Einzelzahlen – die Null als Spielnummer mitgerechnet elf – die Mehrzahl auf der ersten Hälfte des Roulettes – im Sinne des Uhrzeigers. Sieben Paare ungleicher Zahlen, sechs gerader. Von den Einzelzahlen sechs gerade, vier ungerade. Die Chancen der Einzelzahlen werden dadurch denen der Paarungen angeglichen.

Addiert man die Zahlen von 1 bis 36. 36 + 1 * 18 = 666. Jede Hälfte der Roulettezahlen – also von 32 bis 10, von 5 bis 26 ergibt genau die Hälfte der Gesamtsumme, nämlich 333.

Es wird schnell klar, dass einem so überlegt gestaltetem Spiel mit einem Roulette-System – sei es schnell erdacht oder langwierig ertüftelt – nicht leicht oder überhaupt nicht beizukommen ist.

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