Charles Lucien Bonaparte

Kaiser Napoleon I. hatte die österreichische Kaisertochter geheiratet, um seiner Krone eine gewisse Legitimität zu geben. Zu gleicher Zeit heiratete sein Bruder Lucien die Tochter eines Kneipwirts und wurde wegen dieser Mißheirat vom Hofe verbannt. Der Querkopf Lucien ging aber nach Rom, machte sich beim Vatikan beliebt – ein Bonaparte bedeutete immerhin etwas für den Kirchenstaat -, wurde mit den Fürstentümern Canino und Musignano belehnt und war damit ebenfalls regierender Fürst. Sein 1803 geborener Sohn, Prinz Charles Lucien, entwickelte sich zu einem Querkopf und tollen Burschen wie sein Vater. Weiterlesen