Pinochle Rummy

Das Pinochle-Rummy wird besonders von guten und geübten Spielern bevorzugt. Das Spiel weicht nur in zwei einschneidenden Regeln vom Michigan Rummy ab.

Wenn ein Spieler Karten im Blatt hat, die er an Figuren der Gegner anlegen kann, so legt er diese Karten nicht an die Auslage des Gegners an, sondern er legt sie vor sich auf den Tisch, um sie, sobald „Rummy“ gemeldet wird, als seine Gutpunkte bewerten zu können.
Es ist üblich, jene Figuren, die komplett sind, an die also nicht mehr angelegt werden kann (z.B. Vierlinge), verdeckt auf den Tisch zu legen, um Irrtümer zu vermeiden.

Macht ein Spieler „Rummy“, dann muß jeder Spieler den Wert aller Karten seiner ausgelegten Figuren und seiner „angelegten“ Karten zusammenzählen (Gutpunkte) und von dieser Summe die Wertsumme jener Karten abziehen, die ihm in der Hand geblieben sind (Schlechtpunkte). Wenn ein Spieler mehr Schlechtpunkte als Gutpunkte hat, dann notiert er Minuspunkte, die von seiner bisherigen Anschrift abgezogen werden.

Jener Spieler ist Sieger, der als erster 500 Gutpunkte erreicht hat, und er erhält von allen Spielern die Differenz der Anschriften ausbezahlt. Der Schlüssel, nach welchem die Punkte bewertet werden, ist vor dem Beginn des Spieles festzulegen.