Schwarzer Peter

Für „Schwarzer Peter“ entnimmt man einem Kartenspiel (bei 5 bis 6 Personen eine Skatkarte zu 32 Blatt, bei 7-12 Personen eine Whistkarte zu 52 Blatt oder zwei Skatkarten) den Kreuz- (Treff-) Buben, mischt die Blätter gut durcheinander und verteilt sie einzeln gleichmäßig an alle Mitspieler. Jeder Spieler hat darauf zu achten, ob er zwei Karten gleichen Namens und gleicher Farbe hat; also zwei schwarze Könige, zwei rote Damen usw. Hat er sie, so legt er sie offen vor sich hin auf den Tisch.

Nun hält Geber seine Karten verdeckt seinem linken Nachbar hin, der eine daraus zieht und nachsieht, ob er das Gegenstück dazu hat, um sie ablegen zu können. Darauf läßt er den folgenden Nachbar in gleicher Weise eine Karte ziehen und so weiter in der Runde, bis nur noch der Pik- (Schüppen-) Bube in einer Hand verbleibt. Wer seine Karten ablegen konnte, ist frei, wer den Buben behält, ist „schwarzer Peter“, ihm wird mit einem angebrannten Kork ein Schnurrbart angemalt.

Man kann auch statt des Kreuz-Buben eine beliebige andere Karte aus dem Spiel verdeckt herausziehen und fortlegen, dann kennt kein Mitspieler die Gegenkarte, die zuletzt überbleibt, was manchmal das Spiel noch unterhaltsamer macht.