Kartendomino

Beim Kartendomino wird nach Verteilung sämtlicher Karten wird irgendein Bube (Bauer, Wenzel) aufgerufen, wer ihn hat, legt ihn auf den Tisch. Nun darf nach der Reihe (rechts herum) jeder soviel seiner Karten anlegen, als er kann und mag, wenn sie nach dem Werte an den Buben anschließen im Range. An einer Seite also Dame, König, As, an der anderen Seite Zehn, Neun, Acht, Sieben. Auch ein Bube kann oben oder unten angelegt werden, wenn er paßt, also z. B. unter Herz-Buben den Karo-Buben, darüber den Schüppen-Buben. Wenn alle Karten angelegt sind, müssen die vier Farben in übereinander sich hinziehenden Reihen nach Rang und Wert geordnet auf dem Tisch ausgebreitet sein. Es darf immer nur die direkt anschließende Karte angelegt werden, wer es nicht kann, paßt. Verboten ist jedoch, ein passendes Blatt zu verleugnen.

Ob es ratsam ist, mehrere passende Blätter auf einmal anzulegen, entscheidet die Situation; man wartet zum Beispiel mit Karten, an die ein anderer anlegen kann, gern bis zu allerletzt und ist dann oft in der Lage, seinen ganzen Rest auf einmal anzulegen. Wer zuerst seine Karten los ist, hat gewonnen.